Text über Wahrheit


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Wenn ein Mensch denkt, es könnte so sein, so ist dies eine Illusion.
Wenn ein Mensch glaubt, dass etwas so ist – ist es die Wahrheit.

Ich benenne zwei Wahrheiten: Wahrheit und die lebendige Wahrheit. Die
lebendige Wahrheit, ist die alles miteinander verbindende Wahrheit.

Jedes Menschen Wahrheit ist in der individuellen und zutiefst persöhnlichen
Art wahr. Eines Menschen Wahrheit bildet die Realität in der er sich
aufhält, die ihm umgibt.

Wahrheit ist, was uns gewahr ist und an was wir glauben.
Aber auch unsere Kontrakte mit uns Selbst – und an was wir nicht glauben,
bildet unsere Wahrheit und somit unsere Realität, in der wir leben.

Man kann sagen, unser Ist-Bewusstsein = unsere Wahrheit. In dieser
Bewusstwerdungszeit, in der wir gerade leben, geschieht es oft, dass uns
bereits eine zweite oder dritte Wahrheit gewahr zu werden beginnt. Da wir
aus unzähligen Aspekten und Persönlichkeitsanteilen bestehen, sind wir in
manchen Teilbereichen der lebendigen Wahrheit näher als in anderen. Das kann
zu einem etwas konfliktartigen Zustand in uns führen. Zum Beispiel schließe
ich eine Versicherung ab oder ich vertraue, dass das Leben hinter mir steht.
Bin ich mir sicher, dass ich aus meiner Liebe zu mir dies oder das erst gar
nicht in mein Leben treten lasse? Gehe ich in die Wahrheit oder in die
Illusion?

Zutiefst in uns ist es unser aller Bestreben, uns in die lebendige Wahrheit
hinein zu entwickeln.

Wir können unsere Realität in eine wahrlich wunderbare herrliche Realität
wandeln (lassen), indem wir in uns die lebendige Wahrheit einziehen
lassen. Das ist auch unser aller Bestreben: ein zutiefst lebendiges Leben
führen bis wir uns mit dem reinen Leben selbst intentiefiezieren. Was ich
damit sagen möchte ist: So inniger wir uns selbst leben, um so mehr beginnen
wir uns mit unserem göttlichem Selbst zu identifizieren. Um so tatsächlicher
unsere Identifizierung mit unserem göttlichen Selbst-sein ist, um so
glücklicher, freier und liebender gestalte(n)t sich auch unsere
Realität(en), in der wir sind . Also auch um so mehr dimensionaler.

Die lebendige Wahrheit ist, wie der Name bereits sagt, lebendig. Gott ist
lebendig. Wissen ist lebendig, also im stetigen Fluss. Alles ist wirklich,
in stetiger Bewegung. Ohne Bewegung kann es kein Leben, keine Liebe und
keine Wahrheit geben. Wissen kann nicht festgehalten werden, da es ebenfalls
etwas Lebendiges sein soll und somit ein Bestandteil der lebendigen
Wahrheit.

Die lebendige Wahrheit ist pures Leben, Licht und reine Liebe. Der
schöpferische Aspekt Gottes (Gott Vater) ist ohne Materie, aber wirkt in und
durch sie. Der schöpferische Aspekt befindet sich nie im Stillstand. Gott
ist die Bewegung an sich! Da wir aber wahrscheinlich alle Gott sind,
benötige ich später noch etwas Aufmerksamkeit, um auch hierauf etwas
einzugehen.

Bleiben wir vorerst bei der lebendigen Wahrheit. Wann spürt man, dass man
mit seiner Wahrheit die lebendige Wahrheit berührt? Ab wann beginnt die
lebendige Wahrheit dem einzelnen gewahr zu werden?

Das ist im täglichem Leben eine Sache einzelner im Herzen
verantwortungsbewusster Entscheidungen, im Umgang mit sich selbst und im
Umgang mit allem, was ist. Jesus hatt diesbezüglich mit der Bergpredigt sehr
gute Tipps gegeben.

Wenn man bereits in der lebendigen Wahrheit aufgegangen ist, hat man keine
Fragen mehr. Von da an ist man mit ihr einfach eins.
Wahrheit und Lebendigkeit sind hier gleich. Die Lebendigkeit ist für alle
gleichermaßen da. Wahr ist also, was alle in ihrer Lebendigkeit hält. Dies
ist das Orientierungsmaß. Wahrheit ist etwas zutiefst Ökologisches. Würden
sich also die Menschen in der lebendigen Wahrheit befinden, ginge es unserer
Erde sehr gut mit uns. Zum Glück haben in allen Zeiten immer wieder Menschen
diese Wahrheit erkannt und wahrlich Großes bewirken können.

Wenn ein Mensch geboren wird, befindet er sich noch in der lebendigen
Wahrheit. Er ist sich seines natürlichen Ich vertraut, sozusagen gewahr.
Seine individuelle Wahrheit bringt er notwendigerweise aus früherer Zeit
mit, um seinen roten Faden zu wahren.

Hier haben wir also ein Ich, das auf sich natürlich vertraut und sich
selbstbewusst Ausdruck verschafft. Es lacht, es strampelt, es tut kund, wenn
es etwas bedarf.
Das Ich sucht sein erstes Du. Ein Du ist natürlich wiederum ein Ich. Ein
anderes Ich. Ein Du kann aber nur dann ein lebendiges Du sein, wenn es sich
mit seinem Ich sicher fühlt und ist.

Wenn ein Mensch geboren ist, hat jenes Menschenbaby ein gesundes Vertrauen
in sich selbst. Es teilt sich zum Beispiel selbstbewusst mit, wenn es etwas
bedarf, indem es weint, schreit , strampelt.

Dies ist eine natürliche Ausdruckskraft. Aber vor allem ist es in seiner
reinen Herzenskommunikation auf eine so wunderbare Weise mit der Mutter
verbunden. Dieser junge, kleine Mensch hat sein Herzchakra aus einem
natürlichen Bewusstsein erhellend geöffnet, um die Welt in ihrer reinsten
Schönheit, dessen Teil es ist, wahrzunehmen. Es ist sich seines Ich-Seins in
voller Freude bewusst und sicher. Warum ist das so? Weshalb haben Babys
einen natürlichen Schutz und ein intaktes Ich-Vertrauen? Oder anders
gefragt: Wie kommt es, dass es gar nicht so einfach ist, einen erwachsenen
Menschen zu finden, welcher sich seines Ichs sicher und vollkommen in Freude
bewusst ist?

Nun, das schützende-heilende Vertrauen ins eigene Ich eines Neugeborenen,
ist eine äußerst notwendige Leihgabe – sozusagen . Eine Leihgabe des
eigenen göttlichen Selbst, um überlebensfähig zu sein und dem Menschen
bereits im Vorfeld heil sein zu lassen. Es ist aber ebenso ein Zeichen
göttlicher Güte, Weisheit und Gnade, wenn man bedenkt, welch karmische
Belastung wir aus früheren Zeiten in unser, dieses Leben mitnehmen. Die
Heilkraft eines Babys ist stark genug, um durch die Verstrickungen,
Illusionen und Verdunkelungen der Eltern und des Umfeldes zu greifen. Dies
hat auf die Bewusstseinsebene aller Beteiligten eine zutiefst positive
Wirkung. Es ist nicht bloß eine göttliche Leihgabe im Sinne: „und dann wird
es uns wieder weggenommen.“

Wir sind alle alte Wesen. Sehr alte Wesen! Und wir alle befinden uns auf
unserem ureigenst für uns geschaffenen Weg. Dieser absolut individuelle,
persönliche Weg ist von jedem von uns aus sich selbst heraus geschaffen. Wir
erschufen uns aus unserer Göttlichkeit sozusagen selbst. Und zwar jeder von
uns! Ist das nicht einfach wunderbar? Du bist aus deiner eigenen
schöpferischen Freude heraus hierhergekommen. Du hast dich auf einen langen
Weg gemacht. Du hast dich aus deiner reinen Freude auf den Weg gemacht, dich
in diesem und jenem zu erleben, um dir deiner Selbst auf unzählige Arten des
Da-Seins und Zusammenspiels von Energie und wirkenden Kräften als absolut
persönliches individuelles Selbst zu erleben und dir deiner darin sicher und
vollkommen zu werden. Dies benötigt unzählige Inkarnationen. Und um deinen
Roten Faden der Bewusstseinswerdung zu bewahren, tauchst du Stück für Stück
in dein Sicher-sein, in dein Ich, durch verschiedene von dir bewusst
gewählten Begebenheiten wieder ein.

Vom Ich zum Du.

Ein Ich benötigt ein Du, um sich als Ich im Du wiederzuerkennen. Sich als
Ich im Du wiederzuerkennen bedeutet, dass man sich im eigenen Ich sicher ist
und dabei das Du als anderes eigenes Ich erleben kann.

Das Ich vermischt sich also nicht mit dem Du, verliert sich nicht im Du. Es
erfreut sich lediglich über das Du. Was ist ein Du? Ein Du ist ein Ich. Was
benötigt man als Ich, um ein Du zu sein? Nichts. Aber um ein Lebendiges Du
zu sein? Dass man sich seines Ichs sicher ist!

Die ersten Du‘s eines Neugeborenen Menschen sind Mutter und Vater. Zuerst
die Mutter, dann der Vater und so weiter. Konzentrieren wir uns erst einmal
nur auf die Mutter. Wie geht es der Mutter in ihrer Ich-Sicherheit? Was hat
in ihrem Leben ihre Sicherheit geprägt, verschleiert und verdunkelt? Wo ist
sie in ihrem Ich-Vertrauen und in welchen Bereichen muss sie es wieder
erlangen?

Das Baby erkennt die Mutter und möchte sich ab dem ersten Augenblick als Ich
im Du der Mutter erkennen, welches aber bereits kein absolutes Ich-Vertrauen
mehr haben kann, aufgrund des eigenen roten Fadens der Entwicklung. Also
nimmt das Ich der Mutter das Du-Baby bereits verzerrt wahr und kann sich nur
noch bedingt im Du als Ich wiedererkennen. Das Ich (Baby) wird sich dennoch
im Du (Mutter) wiedererkennen und beginnen, das Ich im Du auszuheilen! Wir
alle sind also geborene Heiler, hier liegt die Antwort auf viele Fragen.

Im Laufe der Zeit wird das Vertrauen in das Ich gestört.

Das ist jetzt natürlich nicht schön, aber es ist auch natürlich, auf eine
gewisse Art und Weise, auch wenn es sehr weh tut! Das Bestreben jedoch muss
unbedingt dahingehen: Sicherheit und Vertrauen zu erhalten und oder wieder
zu erlangen.

Ein Beispiel:

Das Baby schreit, weil es etwas spürt, das es nicht mag, oder weil es Hunger
hat. Das Schreien ist beim Baby immer ein Ausdruck der Liebe . Es vertraut
seiner Liebe und verkündet selbstbewusst. Doch die Mutter fühlt sich gerade
überfordert und als schlechte Mutter, weil sie nicht weiß, wie es ihr gerade
mit sich selbst geht durch innerlichen Stress oder sonstigen diverse
Gründen. Das Baby spürt das und wird mit der Zeit verunsichert. Es beginnt
eventuell sogar an seiner Liebe zu zweifeln und ist ein wenig verstört, dass
etwas, das aus Liebe geschieht, jemanden unwohl sein lässt, den es so sehr
liebt. Das Ich wird schwächer.

Ich gehe durch viele geistige Einsichten und Erfahrungen, die ich durch
tausende Behandlungen gemacht habe, davon aus, dass uns unsere Eltern
unseren roten Faden übergeben. Wir alle sind männlich und weiblich. Je
nachdem, wo wir uns in unserem Mensch-Sein bewusst sind und karmisch gerade
befinden, spiegeln uns unsere Eltern. Wir suchen uns immer genau diese
Eltern aus, die unsere Ist-Situation darstellen, oder einen von uns sehr
bedeutsamen Aspekt davon, mit dem wir umgehen wollen in uns. Das zeigen uns
auch die Phasen der Kindheit und des Erwachsenseins, die wir durchleben.
Auflehnung – Vergebung usw.

Das Ich liebt das Ich im Du. So sehr ein Ich sich selbst lieben kann, ist es
einem Ich möglich, das Du zu lieben. Das Du zu lieben bedeutet ein anderes
absolut individuelles und persönliches Ich zu lieben. Ist diese
Ich-Sicherheit auf beiden Seiten gegeben, kommt es zum ersten Mal zum Wir.
Ein Wir, in dem sich jedes Ich vertraut und liebt, sich im anderen mit
diesem Vertrauen und in der Liebe erkennt. In diesem Wir ist nur Freude,
dieses Wir ist in Liebe, es ist in Frieden geboren. Hier beginnt ein
bewusstes Leben in der lebendigen Wahrheit. Eine Friedenswahrheit in der
Liebe, welche jeden gleichermaßen lebendig sein lässt.

Eine Welt, in der dieses Wir vorhanden ist, steigt empor zum Herzen Gottes.
Das wirkliche Leben beginnt erst in der Einheit. Einheit bedeutet nicht in
einem Bewusstseinsmeer eingehen und damit verschwimmen. In der Einheit ist
jedes Wesen ein absolut individuelles Selbst und sich seiner eigenen
Persönlichkeit voll bewusst. Wir sind alle Götter mit eigener vollbewusster
Persönlichkeit und absolut individuell. Denn nur so können wir nach Gottes
Ebenbild erschaffen sein und keine Energiekopien. Gott konnte uns durch
seine geniale Herrlichkeit, welche unser Vorstellungsvermögen ins unendliche
übersteigt alles geben um uns selbst aus uns heraus ebenfalls zu erschaffen ,
nach dem er uns nach Seinem Ebenbild erschuff.

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